Überregionales : „The List“ – Erinnerung an Flucht und Tod

Berlin - Fast 5000 Menschen sind laut den UN in diesem Jahr bei der Migration in andere Länder gestorben. Sie seien ertrunken, verhungert, verdurstet oder gewaltsam ums Leben gekommen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Diese Menschen bleiben in der Regel anonym. Banu Cennetoglu gibt ihnen Namen. Die türkische Künstlerin veröffentlicht seit Jahren „The List“. Am morgigen Donnerstag liegt diese Liste – eine Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater – den Potsdamer Neuesten Nachrichten bei. Mehr als 32 000 Schicksale, auf 48 Seiten. Soweit sie sich dokumentieren lassen. Unterdessen machen sich deutsche Seenotretter und die libysche Küstenwache gegenseitig für den Tod mehrerer Flüchtlinge verantwortlich. PNN

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