Überregionales : Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt gegen Rohingya

Naypyidaw - Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach der Massenflucht von mehr als 400 000 Muslimen erstmals Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land verurteilt. Sie vermied jedoch jede Kritik an den mitregierenden Militärs. Die Friedensnobelpreisträgerin versicherte: „Alle von uns wollen Frieden und keinen Krieg.“ Zugleich bat sie die internationale Gemeinschaft um mehr Geduld mit ihrem Land. Die Rede war für die 72-Jährige der erste öffentliche Auftritt seit Beginn der Gewalt gegen die Rohingya-Minderheit im August. Wegen ihres Verhaltens steht sie international in der Kritik. dpa

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