Überregionales : Schulz will Merkel zum Streit zwingen

Berlin - Mit einem „Zukunftsplan“ für Deutschland will die SPD Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Wahlkampf stellen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz legte am Sonntag ein Papier mit „zehn Projekten für ein modernes Deutschland“ vor, in dem er sich unter anderem für eine Investitionsverpflichtung des Staates, eine Innovationsallianz der Industrie sowie für eine nationale Bildungsoffensive starkmacht.

„Ich möchte ein Kanzler sein, der Probleme anpackt“, sagte Schulz bei der Präsentation seiner Vorhaben. Während Merkel zur Zukunft des Landes wenig sage, wolle er umso konkreter werden. Zentraler Punkt in dem Zehnpunktepapier ist die Verpflichtung des Staates zu Investitionen. Schulz kündigte weiter eine Bildungsallianz von Bund und Ländern für besser ausgestattete Schulen und bundesweit vergleichbare Bildungsstandards an. In der Europapolitik richtete der frühere Präsident des Europaparlaments scharfe Angriffe an Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Beide hätten Europa mit Alleingängen in der Flüchtlings- und Finanzpolitik geschwächt.

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