Überregionales : Rückschlag für Sozialbauten in der Mitte

Potsdam - Potsdamer Wohnungsgenossenschaften wollen in der Mitte am Landtag wahrscheinlich keine Sozialwohnungen errichten. Stattdessen geht man von Kaltmieten von etwa zwölf Euro pro Quadratmeter aus. Das geht aus einem Schreiben der drei beteiligten Genossenschaften an die Stadtverwaltung hervor, das den PNN vorliegt. Hintergrund ist neben den kostenträchtigen Gestaltungsvorgaben, dass die Genossenschaften auf Fördermittel verzichten wollen, um Belegungsbindungen zu vermeiden. Das steht jedoch im Widerspruch zu den Zielen der Stadtverwaltung. Die Befürworter des Abrisses der Fachhochschule hatten in der Debatte auch mit dem Bau von Sozialwohnungen argumentiert. Ebenso unwahrscheinlich ist offenbar der von der SPD gewünschte Bau eines Wohnheims durch das Potsdamer Studentenwerk. Dieses verfügt über keine Mittel dafür. mar