Überregionales : Potsdams Welterbeschlösser sollen eher schließen

Potsdam - Die Welterbeschlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) in Potsdam, Berlin und Brandenburg sollen ab dem kommenden Jahr eher schließen. Entsprechende Pläne bestätigte ein Stiftungssprecher am Dienstag auf PNN-Anfrage. Die Stiftung reagiere damit auf die zurückgegangenen Besucherzahlen. Die Schlösser sollen künftig je nach Standort und Saison eine halbe bis eine Stunde früher schließen als bisher, so der Sprecher.

Zuvor hatten Mitarbeiter der stiftungseigenen Servicegesellschaft Fridericus Alarm geschlagen. Sie befürchten nicht nur Einschränkungen für die Besucher, sondern auch Einbußen für die Mitarbeiter durch kürzere Arbeitszeiten. Die geplanten Maßnahmen seien gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Touristenzahlen in Potsdam unverständlich, hieß es. Auch die Tourismusbranche reagierte am Dienstag besorgt.

Die Besucherzahlen in den Schlössern waren in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Zählte die SPSG im Jahr 2007 noch 2,1 Millionen Besucher, waren es 2016 nur 1,62 Millionen. jaha

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