Überregionales : Potsdamer Gericht will Sex-Gangster wegsperren

Potsdam - Am 11. Oktober beginnt in Potsdam der Prozess gegen Harald Dieter E., der als gefährlicher Sexverbrecher gilt. Mit dem Prozess soll erreicht werden, dass der 43-Jährige nach verbüßter zehnjähriger Haft dennoch nicht in Freiheit gelangen kann. Der Sexualtäter war wegen erpresserischen Menschenraubes, Vergewaltigung und Diebstahls verurteilt worden. Er hatte im Jahr 2000 in Seddin eine 20-Jährige entführt und vergewaltigt. Während die Politik aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte, das sich gegen die nachträgliche Sicherungsverwahrung aussprach, unter Druck geraten ist, plant die CDU die sogenannte „Haft nach der Haft“. Mit der Hilfe von Gutachtern will die Anklage die weitere Gefährlichkeit des Mannes nachweisen. Ziel ist es, den 43-Jährigen, der als „hochgefährlich“ gilt, dauerhaft wegzusperren. PNN