Überregionales : Potsdam zahlt fünf Millionen für Parkpflege

Potsdam - Die Stadt Potsdam hat am Dienstag eine Vereinbarung zur weiteren finanziellen Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterschrieben. Wie der Vertrag vorsieht, wird die Stiftung von 2019 bis 2023 jährlich eine Million Euro von der Stadt erhalten.

„Die Pflege der Potsdamer Parks ist vielen Potsdamerinnen und Potsdamern wichtig und hat auch einen positiven Wert für die Gäste der Landeshauptstadt. Daher tragen wir gern einen Teil dazu bei, die Parks besser zu erhalten und vermeiden zugleich einen Parkeintritt“, erklärte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD zur Unterzeichnung.

Mit dem Geld sollen in den drei Potsdamer Parkanlagen dringende Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen der Wege und Gartenflächen umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen zusätzliche 17 Gärtnerstellen, davon eine für einen Auszubildenden, sowie weitere Parkbänke und Papierkörbe finanziert werden.

Mit der Einigung wird die seit 2014 geltende Vereinbarung zwischen der Stiftung und der Landeshauptstadt zu den Welterbe-Gärten fortgesetzt, die Ende 2018 ausgelaufen wäre. Die Stadt entschied sich für eine Fortführung der Vereinbarung, um einen möglichen Parkeintritt abzuwenden. Die jährlichen Kosten für den Pflegebedarf aller Gartenanlagen der Stiftung in Brandenburg, Potsdam und Berlin betragen 4,5 Millionen Euro. Die Stiftung hatte wegen des anhaltenden Pflegedefizits stets einen Parkeintritt befürwortet. sas/dpa