Überregionales : Neue Tramlinie könnte ab 2025 durch Potsdam fahren

Potsdam - Die Planung für die Tramtrasse in das geplante Potsdamer Stadtviertel Krampnitz beginnt. Das hat der Tochterbetrieb der Potsdamer Stadtwerke, der Verkehrsbetrieb (ViP), am Dienstagabend nach PNN-Anfrage offiziell mitgeteilt. Mithilfe einer europaweiten Ausschreibung sollen bis Ende des Jahres Planungsbüros gefunden werden, die die Entwurfsplanung für die Straßenbahnstrecke zwischen Campus Jungfernsee und Krampnitz erstellen.

Das Projekt treibe man gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem kommunalen Entwicklungsträger für Krampnitz voran, so der ViP. Nach PNN-Informationen geht der ViP von mindestens 50 Millionen Euro Kosten aus, zugleich hofft man auf 60 Prozent Fördermittel vom Bund. Angesichts umfangreicher Vorplanungen könnte die Bahn nach ViP-Einschätzung frühestens ab 2025 in Betrieb gehen. Vom ViP hieß es, die Planungen seien ein wichtiger Schritt, „um den verkehrlichen und ökonomischen Herausforderungen der wachsenden Stadt wirksam zu begegnen“ und den Bürgern eine bequeme Alternative zum Auto zu bieten.

In Krampnitz soll in den kommenden Jahren ein Viertel für bis zu 7000 Menschen entstehen, zusammen mit dem Ortsteil Fahrland gebe es rund 11 000 potenzielle Nutzer der neuen Linie. „Angesichts der städtebaulichen Entwicklung im Potsdamer Norden ist der Ausbau der Tram-Linie eine wichtige Schlüsselmaßnahme“, erklärte Potsdams Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos). HK

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