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Satire-Partei wirbt mit Porno-Wahlspot im ZDF

Da hielten ZDF-Zuschauer die Luft an: Kurz nach dem „heute journal“ am Dienstagabend gegen halb elf lief ein Spot der „Partei“, der ein gut zweiminütiges, verpixeltes Porno zum Thema Familienpolitik war, Mann und Frau beim Beischlaf, unterlegt mit lautem Stöhnen. Mit einem satirischen Programm hat „Die Partei“ um den „Titanic“-Herausgeber Martin Sonneborn es geschafft, zur Bundestagswahl zugelassen zu werden und kann auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern Wahlwerbespots platzieren („Für den Inhalt der Spots sind die Parteien verantwortlich“). ARD und ZDF sind zur Ausstrahlung der Spots verpflichtet. Diese könnten im Einzelfall abgelehnt werden, so ein ZDF-Sprecher, „wenn es sich inhaltlich nicht um Wahlwerbung handelt oder der Inhalt offenkundig und schwerwiegend gegen die allgemeinen Gesetze verstößt“. Auf Youtube ist der satirische Spot gesperrt. meh