Überregionales : Nach NRW-Wahl: Schulz will konkreter werden

Berlin - Als Konsequenz aus dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen will SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz mehr konkrete Vorschläge liefern. „Manchmal kriegt ein Boxer einen Leberhaken, aber das heißt noch nicht, dass die nächste Runde schon an den Gegner geht“, sagte Schulz am gestrigen Montag in Berlin. Wichtig seien vor allem Investitionen in Bildung und innovative Technologien. Parteilinke und Jusos hatten zuvor gefordert, Schulz müsse konkreter und zugespitzter formulieren und angreifen.

CDU-Chefin Angela Merkel rief die Union indes nach den CDU-Erfolgen in drei Bundesländern zur Einigkeit für einen Sieg bei der Bundestagswahl auf. „Wir sind uns sehr bewusst, dass wir diese Herausforderungen des Bundestagswahlkampfes genauso meistern wollen, wie wir jetzt das in drei Landtagswahlkämpfen gemacht haben, nämlich gemeinsam“, sagte die Kanzlerin nach Sitzungen der CDU-Führungsgremien am Montag in Berlin.

CDU-Spitzenpolitiker diskutierten nach dem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen weiter über mögliche Regierungsbündnisse im größten Bundesland – und was diese für die bevorstehende Bundestagswahl am 24. September bedeuten könnten. PNN