Überregionales : Manipulation im Fall Amri wohl umfangreicher

Berlin - Über die manipulierten Akten zum Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri wird an diesem Montag im Berliner Abgeordnetenhaus debattiert. Der rbb teilte mit, dass auch SPD-Fraktionschef Raed Saleh einen Untersuchungsausschuss nicht ausschließt. Bislang forderte dies nur die Opposition. Am Wochenende wurde bekannt, dass womöglich nicht nur Angaben zu Amri selbst, sondern auch dessen Bekannten in den Akten geändert wurden. Dies bestätigte ein Sprecher von Innensenator Andreas Geisel (SPD). Unbestätigten Angaben zufolge könnten Namen anderer Dealer gelöscht worden sein, damit Amri nicht als Teil einer Bande, sondern als Kleinhändler aktenkundig ist. Bandenmäßiger Drogenhandel gilt als ungleich schwerwiegender, weshalb ein Antrag auf Untersuchungshaft erfolgen sollte. CDU-Innenexperte Burkard Dregger sagte mit Blick auf die Innenausschuss-Sondersitzung am Montag, man müsse klären, „wie viele Personen welcher Ebene“ beteiligt waren.hah

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