Überregionales : Lunapharm: War Italiens Mafia beteiligt?

Mahlow - Im Pharmaskandal um die brandenburgische Firma Lunapharm gibt es nun Spuren zur Mafia nach Italien. Nach neuen Erkenntnissen von Behörden hat die Firma nach Lieferlisten aus Italien das Krebsmedikament Herceptin bezogen, das mit dieser Herkunft in der EU nicht vertrieben werden darf. Es steht auf einem EU-weiten Index, nachdem es im großen Stil vor Jahren aus italienischen Krankenhäusern gestohlen worden war. Dafür wird die Mafia verantwortlich gemacht. Es gebe keine legale Möglichkeit, Herceptin aus Italien zu beziehen, heißt es in einer Mail der italienischen Aufsichtsbehörde AIFA vom 1. August 2018 an das zuständige Bundesinstitut. thm

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