Überregionales : „Lobbyeinfluss von Gazprom in der SPD“

Berlin - Nach Außenminister Sigmar Gabriel hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Beschluss des US-Senats über Sanktionen gegen Russland kritisiert. Es sei „befremdlich“, wenn die europäische Wirtschaft Ziel von Sanktionen sein solle, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Aus der CDU kam allerdings massive Kritik an Gabriels Äußerungen: Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, warf dem Außenminister vor, die Interessen des russischen Energiekonzerns Gazprom zu vertreten. „Seine Einlassungen zeigen, wie groß der Lobbyeinfluss von Gazprom in der SPD ist“, sagte Röttgen dem Tagesspiegel. Gabriel hatte dem US-Senat vorgeworfen, mit neuen Russland-Sanktionen eigene wirtschaftliche Interessen im Energiebereich befördern zu wollen. cvs

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