Überregionales : Lebenslange Haft für Mord im Tiergarten

Berlin - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Kunsthistorikerin im Berliner Tiergarten ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach den 18-Jährigen am Montag des Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge schuldig. Nach Auffassung des Gerichts erwürgte Ilyas A. die 60-Jährige im September, um einen Raub zu verschleiern.

Das Gericht folgte der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Anklage warf dem aus Tschetschenien stammenden 18-Jährigen vor, die arg- und wehrlose Susanne F. heimtückisch getötet zu haben. A. selbst behauptete, die Frau tot aufgefunden und lediglich Wertsachen entwendet zu haben. Der Vorsitzende Richter beschrieb A. als „antisozial“ sowie „heimat- und beziehungslos“. AFP