Überregionales : Kritik am Umgang mit Liu Xiaobo erzürnt Peking

Peking - Deutlich verärgert hat China auf internationale Kritik wegen des Todes von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo reagiert. Bei den Regierungen der USA, Deutschlands, Frankreichs sowie den Vereinten Nationen sei Protest eingelegt worden, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums in Peking. Außenamtssprecher Geng Shuang wies Kritik am Umgang mit Liu als Einmischung in die „inneren Angelegenheiten“ zurück. Er forderte „die betroffenen Länder auf, die Souveränität der chinesischen Justiz zu respektieren“. Liu war am Donnerstag mit 61 Jahren an einer Leberkrebserkrankung gestorben. Im Juni war er nach mehr als acht Jahren in Haft in ein Krankenhaus verlegt worden. Weiter keine Nachricht gab es von Liu Xia, der Witwe Lius, deren Freilassung vielfach gefordert wird. AFP

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