Überregionales : Kommunen wollen andere Asylpraxis

Potsdam - Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und die Landräte drängen auf eine Korrektur in der Asylpolitik. So sollen Flüchtlinge künftig bis zu zwei Jahre in den Erstaufnahmestellen untergebracht werden, bis ihr Aufenthaltsstatus geklärt ist. Das sagten Schröter, Potsdam-Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (alle SPD) am Montag in Potsdam. Ziel sei eine schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und die Kommunen in die Lage zu versetzen, sich besser um Geflüchtete zu kümmern, die in Deutschland bleiben dürfen. Unterdessen sind 48 von 50 irakischen Flüchtlingen, die auf einem Schleuser-Lkw nahe der polnischen Grenze entdeckt worden waren, aus der Erstaufnahme in Eisenhüttenstadt verschwunden. thm

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