Überregionales : Kohlekraftwerk Jänschwalde geht zum Teil vom Netz

Peitz - Der Kohlekraftwerksbetreiber Leag bereitet am Standort Jänschwalde in Südbrandenburg den Übergang eines Teils seiner sechs Kraftwerksblöcke in einen Reservestatus vor. Derzeit gebe es wöchentliche „Systemgespräche“ und man sei mit Anbietern in Kontakt, um etwa die in Reserve gehenden Anlagen weiter beheizen zu können, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Am 1. Oktober wird Block F des Kraftwerks vom Netz genommen, ein Jahr später soll Block E folgen. Jeweils vier Jahre sind die 500-Megawatt-Blöcke in Reserve und können bei Extremsituationen auf dem Strommarkt wieder hochgefahren werden. Danach sollen sie endgültig stillgelegt werden. Hintergrund ist das Energiewirtschaftsgesetz. Betroffen sind auch andere Braunkohlekraftwerke in Deutschland. dpa

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