Überregionales : Keine Entscheidung zum Minsk

Potsdam - Die Hängepartie um die Zukunft des früheren DDR-Terrassenrestaurants Minsk am Potsdamer Brauhausberg geht weiter. Die Stadtverordneten konnten sich am Mittwochabend im Hauptausschuss nicht zu einer Entscheidung durchringen. Gegen die Stimmen von SPD und CDU setzte die Linke gemeinsam mit anderen Fraktionen eine weitere Vertagung durch. Zunächst soll das Votum des zuständigen Bauausschusses abgewartet werden, argumentierte Linke- Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg. Eine Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung kann somit frühestens im Juni fallen. Damit verzögert sich der Verkauf der drei Grundstücke am Brauhausberg weiter. Eigentlich hatten die kommunalen Stadtwerke, denen die Flächen inklusive Minsk gehören, eine Vergabe im April angestrebt. Ein bislang unbekannter Investor hatte für das Gesamtpaket rund 27 Millionen Euro geboten, das Minsk würde dann allerdings abgerissen. Die Fraktionen der Linken, der Grünen und Die Andere wollen das DDR-Gebäude allerdings erhalten. Zwei Bieter im Verfahren wollen das auch, haben aber deutlich weniger Geld geboten. Die Stadtwerke wollen mit dem Erlös den Bau des Schwimmbads blu refinanzieren, das mehr als 41 Millionen Euro verschlungen hat. pee

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