Überregionales : Jeder Zweite geht in Frührente

Berlin - Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland verabschiedet sich vor der regulären Altersgrenze aus dem Berufsleben. Zu diesem Befund kommt ein Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse, der die Erwerbsbiografien von fünf Millionen Versicherten unter die Lupe nahm. Jeder Siebte quittiert demnach seinen Job wegen Schwerbehinderung, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, heißt es in dem Report, der in Berlin vorgestellt wurde. Ein weiteres Drittel geht mit 63 oder 64 in Altersrente und nimmt dafür Rentenabschläge in Kauf. „Es nützt nichts, das Renteneintrittsalter immer weiter hochzuschrauben, wenn schon heute nicht einmal jeder Zweite so lange arbeitet“, sagte Kassenchef Jens Baas am Mittwoch. raw

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