Überregionales : Intendant: Öffentliche Hand soll Filmorchester retten

Potsdam - Der Intendant des Filmorchesters Babelsberg, Klaus-Peter Beyer, fordert eine Finanzhilfe der öffentlichen Hand, um das Bestehen des Orchesters mit 55 Musikern zu sichern. Hintergrund sind heute beginnende Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe des Tonstudios des traditionsreichen Orchesters in Babelsberg, die laut Beyer Aufnahmen dort unmöglich machten (PNN berichteten). Damit fehlten Einnahmen, diese könne er nicht ausgleichen und müsste die Musiker zum Jahresende kündigen. Dann müsste das Orchester aufgeben, so Beyer.

Das Kulturministerium in Potsdam kündigte an, die Beteiligten zeitnah zum Gespräch einzuladen; Aussagen über öffentliche Gelder für die Rettung des Orchesters gab es jedoch nicht. Auch die Stadt Potsdam ging auf die Forderungen nicht ein, sondern kündigte an, Schallproben auf der Baustelle durchzuführen. Unterdessen erklärte Beyer, er habe erst am 5. Juli von der Studio Babelsberg AG als Vermieterin des Tonstudios von den jetzt beginnenden Bauarbeiten erfahren. jaha