• Unglück an Bahnübergang: Zug nach Berlin kollidiert zwischen Stettin und Tantow mit Lastwagen
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Unglück an Bahnübergang : Zug nach Berlin kollidiert zwischen Stettin und Tantow mit Lastwagen

Eine Regionalbahn ist an einem polnischen Bahnübergang mit einem Lkw zusammengestoßen und entgleist. Acht Menschen wurden leicht verletzt.

Acht Menschen wurden mit leichten Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen ambulant behandelt.
Acht Menschen wurden mit leichten Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen ambulant behandelt.Foto: imago images/Eastnews/Sebastian Nowik/REPORTER

Bei einem Zugunglück auf der Bahnstrecke von Stettin (Szczecin) nach Berlin sind am Donnerstagmorgen acht Menschen verletzt worden. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn AG in Berlin sagte, war ein Regionalzug mit 39 Reisenden an einem Bahnübergang mit einem Lastwagen zusammengestoßen und entgleist.

Nach ersten Ermittlungen war der Lkw-Fahrer im polnischen Dorf Kolbaskowo unmittelbar an der Grenze über den unbeschrankten Übergang gefahren und hatte den Zug übersehen. Reisende müssten nun bis zum 8. August mit Behinderungen auf der Bahnstrecke Berlin-Stettin rechnen.

Fotos zeigen, dass es sich um einen Zug der Linie RE66 handelt, die zwischen Stettin und Berlin fährt und offenbar in Richtung Berlin-Gesundbrunnen unterwegs war. Auf Twitter hieß es am Donnerstag von der Deutschen Bahn zum RE66, dass die Strecke zwischen Szczecin Glowny und Tantow gesperrt sei. Mehrere Züge fielen den Angaben zufolge aus, ein Busnotverkehr sei eingerichtet worden.

Der Zug nach Berlin stieß am Donnerstagmorgen an einem Bahnübergang in dem Dorf Kolbaskowo mit einem Lastwagen zusammen.
Der Zug nach Berlin stieß am Donnerstagmorgen an einem Bahnübergang in dem Dorf Kolbaskowo mit einem Lastwagen zusammen.Foto: imago images/Eastnews/Sebastian Nowik/REPORTER


Auf der Anzeige ist zu erkennen: Der Zug der Linie RE66 war in Richtung Gesundbrunnen unterwegs.
Auf der Anzeige ist zu erkennen: Der Zug der Linie RE66 war in Richtung Gesundbrunnen unterwegs.Foto: imago images/Eastnews/Sebastian Nowik/REPORTER


Sieben Reisende und der Lokführer des Triebzuges der Deutschen Bahn AG wurden verletzt, wie der Sprecher erklärte. Sie sollen vor allem leichte Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen erlitten haben.

Der Lkw-Fahrer habe sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen können. Bei der Kollision wurde der erste Triebwagen sehr stark beschädigt, der zweite Triebwagen ebenfalls leicht deformiert, hieß es. Die Höhe des Schadens sei unklar.

Reisende sollen von Berlin bis Angermünde weiter mit Zügen fahren können, von Angermünde über Tantow (Uckermark) nach Stettin werde Busverkehr eingerichtet. Von Mecklenburg-Vorpommern aus ist die polnische Großstadt Stettin sonst über die Ost-West-Bahnstrecke von Neubrandenburg über Pasewalk nach Grambow erreichbar. (dpa,Tsp)