• Einsatz in Elbe-Elster dauert an: 100 Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet Elbe-Elster im Einsatz – Lage entspannt sich
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Einsatz in Elbe-Elster dauert an : 100 Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet Elbe-Elster im Einsatz – Lage entspannt sich

Im Süden Brandenburgs brennen seit vergangener Woche 800 Hektar Fläche. Die Bekämpfung geht mit regionalen Einsatzkräfte und der Verbandsgemeinde weiter.

29.07.2022, Brandenburg, Falkenberg: Qualm von Glutnestern und kleineren Feuern steht in einem Wald im Landkreis Elbe-Elster.
29.07.2022, Brandenburg, Falkenberg: Qualm von Glutnestern und kleineren Feuern steht in einem Wald im Landkreis Elbe-Elster.Foto: dpa / Sebastian Willnow

Die örtlichen Einsatzkräfte im brandenburgischen Kreis Elbe-Elster sehen die weitere Bekämpfung des großen Waldbrandes in Kölsa-Rehfeld als machbare Aufgabe. „Nach unserer Einschätzung ist die Lage soweit entspannt, dass sie für uns als örtlicher Träger des Brandschutzes auch wieder stemmbar ist“, sagte der stellvertretende Wehrführer der Verbandsgemeinde Liebenwerda, Martin Neumann, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. An Erfahrung fehle es nicht, die regionalen Kräfte seien in den vergangenen Tagen Teil der Einsatzleitung gewesen und hätten mit Ortskenntnis und Beratung unterstützt, betonte Neumann. Unterstützt werden die Kräfte bei der Brandbekämpfung vor Ort von Feuerwehrleuten aus dem gesamten Kreis.
Die Bekämpfung des großen Waldbrandes geht seit diesem Montag mit etwa 100 regionalen Einsatzkräften weiter. Die sogenannte Großschadenslage für Kölsa-Rehfeld wurde aufgehoben, der Landkreis hat die Zuständigkeit an die Verbandsgemeinde Liebenwerda übergeben.
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Nach Angaben des stellvertretenden Wehrführers soll die Zahl der Einsatzkräfte im Laufe des Tages auf 80 heruntergefahren werden, in der Nacht würden etwa 30 Feuerwehrleute die Brandwache übernehmen. Die Bundeswehr hat das Legen von Schneisen mit Panzern und den Wegebau beendet. Die Hauptarbeit besteht Neumann zufolge nun im kontinuierlichen Restlöschen von Glutnestern. Das sei bei dem riesigen Areal eine Herausforderung. „Um den Brand richtig zu löschen, müsste man die gesamte Fläche einmal umgraben, richtig durchwässern, damit man wirklich sagen kann, es ist aus“, beschrieb er die Problematik.
Auch die Wetterprognose macht dem hauptamtlichen Feuerwehrmann Sorgen. Wind, Trockenheit und wieder Hitze ohne ausreichenden Niederschlag mache die Situation in den kommenden Tagen nicht leichter. „Wir dürfen nicht wieder zurückfallen in eine gefährliche Lage.“ (dpa)