• Drei Wochen lang Probleme auf ICE-Strecke: Umleitungen und längere Fahrzeiten zwischen Berlin und Hannover

Drei Wochen lang Probleme auf ICE-Strecke : Umleitungen und längere Fahrzeiten zwischen Berlin und Hannover

Wegen Bauarbeiten ist ein Teil der Schnellfahrstrecke in Sachsen-Anhalt nur eingleisig befahrbar. Manche Züge brauchen darum eine Stunde länger bis zum Ziel.

80 Prozent der betroffenen Züge fahren laut Bahnsprecher maximal 20 Minuten länger.
80 Prozent der betroffenen Züge fahren laut Bahnsprecher maximal 20 Minuten länger.Foto: Peter Kneffel/dpa

Bahnfahrer entlang der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin müssen sich in den kommenden drei Wochen auf längere Fahrzeiten, geänderte Fahrpläne und Behinderungen einstellen. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Strecke in Sachsen-Anhalt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte.

Die Strecke ist daher nur eingleisig befahrbar. Betroffen seien sowohl ICE- als auch Intercity-Linien, die etwa zwischen Berlin und Köln, Berlin und Frankfurt oder Berlin und Amsterdam unterwegs sind. Die Züge halten auch in Hannover, Stendal, Braunschweig oder Wolfsburg.

Daraus müssen sich Pendler einstellen

Ab Freitag müssten Bahnreisende in den Abendstunden und in der Nacht mit Behinderungen rechnen. Vom ersten Februar an gebe es zwei Wochen lang ganztägig Umleitungen und geänderte Fahrzeiten. 80 Prozent der betroffenen Züge fahren laut Bahnsprecher maximal 20 Minuten länger. Beim Intercity Berlin-Amsterdam verlängere sich die Fahrzeit hingegen um eine Stunde. Die Züge werden über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet, um die Hauptstrecke zu entlasten.

Pendler zwischen Stendal und Berlin müssen sich vor allem in den Abendstunden darauf einstellen, in Wittenberge oder Rathenow umzusteigen. Auch in Wolfsburg entfallen einige Halte.

Laut Deutscher Bahn müssen auf einem etwa 20 Kilometer langen Abschnitt zwischen Gardelegen und Nahrstedt die Schienen ausgetauscht werden. Grund dafür ist starker Verschleiß. Deswegen entschied die Bahn, die für 2022 geplante Streckensanierung vorzuziehen. Im Anschluss sollen die täglich 150 bis 200 Züge auf der Trasse weiterhin mit Tempo 250 fahren können. (dpa)