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Betrüger verschicken E-Mails : In Brandenburg kursieren gefälschte Absagen von Impfterminen

Offenbar geht es den Absendern der Nachrichten nur darum, Verunsicherung auszulösen. Das Brandenburger Innenministerium warnt nun vor der Masche. 

Sandra Dassler
Hinweisschild zum Impfzentrum in Rathenow in Brandenburg.
Hinweisschild zum Impfzentrum in Rathenow in Brandenburg.Foto: imago images/Jochen Eckel

Das Innenministerium (MIK) des Landes Brandenburg warnt vor gefälschten Absagen für Corona-Impfungen. Betrüger würden über die E-Mail-Absenderadresse [email protected] derzeit Menschen drüber informieren, dass ihr Impftermin abgesagt wurde. 

Die E-Mailadresse sehe vertrauenserweckend aus und ähnele bis auf die Endung „.com“  der echten Mailadresse des Bundes [email protected] Die Nachrichten mit dem Absender [email protected] seien falsch, heißt es der Mitteilung des Innenministeriums vom Dienstag dieser Woche. „Sollten Sie eine solche E-Mail zukünftig erhalten oder bereits erhalten haben, löschen Sie die Nachricht unbeachtet.“ 

Die Warnung vor den falschen Absagen habe man auf Bitte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) herausgegeben, sagte ein MIK-Sprecher. Ob die falschen Nachrichten nur in Brandenburg im Umlauf sind, ist unklar. 

Eine Sprecherin der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sagte, ihr seien keine entsprechenden Meldungen aus anderen Bundesländern bekannt. 

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Die E-Mails werden offenbar von den Betreibern einer Internetseite von Impfkritikern verschickt. Vermutlich geht es ihnen darum, Verunsicherung auszulösen.

Das könnte derzeit auch gelingen, vor allem nachdem Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch angekündigt hatte, dass das Land die Terminvergabe für Erstimpfungen wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoffen vorübergehend stoppt. Ein Ministeriumssprecher betonte deshalb noch einmal: „Alle bereits vergebenen Impftermine finden statt.“