Überregionales : Firma bestreitet illegalen Handel mit Arzneimitteln

Potsdam - Ein Brandenburger Arzneimittelgroßhändler steht in Verdacht, mutmaßlich gestohlene Medikamente vertrieben zu haben. Sie seien über eine griechische Apotheke geliefert worden, die für Großhandel keine Erlaubnis habe, sagte der Abteilungsleiter Gesundheit im Brandenburger Gesundheitsministerium, Thomas Barta, am Freitag. Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Hehlerei gegen die Firma. Das rbb-Magazin „Kontraste“ hatte berichtet, dass ein Netzwerk internationaler Pharmahändler in Deutschland illegal mit teils unwirksamen Krebsmedikamenten gehandelt haben soll. Die Firma aus Mahlow (Teltow-Fläming) weist die Vorwürfe gegenüber den PNN zurück. Das Ministerium betont, seiner Aufsichtspflicht gerecht geworden zu sein. mak