Überregionales : Ermittlungen gegen Zeugen nach Böllerunfall

Potsdam - Nach dem Tod eines 19-Jährigen durch offenbar selbstgebasteltes Feuerwerk in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ermittelt die Potsdamer Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gegen einen Beteiligten. Die Ermittlungen richteten sich gegen eine männliche Person aus der rund 20-köpfigen Gruppe, die bei dem Unfall vor Ort war, sagte Sprecherin Sigrid Komor am Dienstag den PNN. Die Befragung der Zeugen könne aber einige Zeit dauern, da diese wohl teils unter Schock stünden. Auch bei dem Unfall mit einer Silvesterrakete in Märkisch-Oderland, bei dem ein 35-Jähriger starb, kam womöglich illegale Pyrotechnik zum Einsatz. Die Politik müsse Wege finden, das Verbot illegaler Böller konsequenter durchzusetzen, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Jan Redmann. Die Forderung nach einem generellen Feuerwerksverbot gibt es in Brandenburg bislang nicht. mak

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