• Eltern müssen um Schulplätze bangen Potsdam: Gymnasium und Gesamtschule beliebt

Überregionales : Eltern müssen um Schulplätze bangen Potsdam: Gymnasium und Gesamtschule beliebt

Potsdam - Potsdamer Schüler und Eltern müssen auch in diesem Jahr um einen Wunschplatz an einer weiterführenden Schule bangen. Das zeigen die aktuellen Anmeldezahlen für Potsdam aus dem laufenden Ü7-Verfahren, bei dem es darum geht, welche Schulform nach der Grundschule besucht wird. Die Angaben hat das Landesbildungsministerium jetzt auf PNN-Anfrage veröffentlicht.

Demnach gebe es für Potsdam rund 1600 Erstwünsche, vor allem für Gymnasien und Gesamtschulen. Besonders drei Gymnasien und zwei Gesamtschulen seien übernachgefragt, sagte ein Ministeriumssprecher. Insgesamt gebe es dort mehr als 20 Prozent Anfragen im Vergleich zur geplanten Kapazität. 741 Eltern wählten insgesamt ein Gymnasium, 748 eine Gesamtschule. Nur 119 Anmeldungen gibt es für Oberschulen, für Förderschulen gab es keine Anmeldung. Das Ü7-Verfahren befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase. Vergangenes Jahr hatten 78 Prozent der Eltern-Erstwünsche erfüllt werden können, 15 Prozent mussten sich mit der zweiten Wahl begnügen. 30 Schüler wurden damals aber auch vom Schulamt einer Oberschule zugewiesen. Diese geht nur bis zur zehnten Klasse, allerdings ist dann wieder ein Wechsel in die Gymnasialstufe möglich.

Landesweit lagen im Ü7-Verfahren insgesamt 17 362 Erstwünsche vor. Dabei war die Verteilung anders als in Potsdam: 46 Prozent wählten ein Gymnasium an, 37 Prozent eine Oberschule und 17 Prozent eine Gesamtschule. Landesweit gebe es 24 übernachgefragte Schulen. Gerade für das Gymnasium brauchen Schüler ausreichend gute Noten. Haben sie die nicht, müssen sie einen Probeunterricht absolvieren. Von landesweit 466 angetretenen Schülern hätten nur 40 diesen Test bestanden. Diese Quote sei ähnlich hoch wie in den vergangenen Jahren, hieß es. Unterdessen ist in Potsdam ein neuer Engpass im Schulbereich bekannt geworden – diesmal im Viertel Am Schlaatz. HK