Überregionales : DFB-Chef Grindel fühlt sich von Kritik „getroffen“

Frankfurt am Main - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat vier Tage nach dem Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft und dessen massiven Anschuldigungen gegen ihn sein Schweigen gebrochen. Der 56-Jährige wehrte sich in einer Erklärung gegen den von Özil erhobenen Rassismus-Vorwurf. „Für den Verband und auch für mich persönlich weise ich dies entschieden zurück“, hieß es in der am Donnerstag auf der Website des Deutschen Fußball-Bundes veröffentlichten persönlichen Stellungnahme. Grindel gestand aber auch ein, nicht alles richtig gemacht zu haben. „Die Werte des DFB sind auch meine Werte. Vielfalt, Solidarität, Antidiskriminierung und Integration, das alles sind Werte und Überzeugungen, die mir sehr am Herzen liegen“, erklärte Grindel. Die persönliche Kritik habe ihn „getroffen“. dpa