Überregionales : Cottbus bleibt Hotspot rechter Gewalt

Potsdam - Der Verein Opferperspektive sieht trotz des von ihm registrierten Rückgangs rechter Gewalttaten in Brandenburg im Vorjahr keinen Grund zur Entwarnung. 84 Prozent der insgesamt 171 Fälle seien rassistisch motiviert gewesen, sagte die Geschäftsführerin der Beratungsstelle, Judith Porath, am Dienstag in Potsdam. 264 Menschen waren den Angaben nach direkt und 161 indirekt betroffen, etwa als Zeugen oder Angehörige. Die Zahlen liegen über dem Niveau der Jahre 2002 bis 2014, bevor 2015 Zehntausende Flüchtlinge ins Land kamen. Wie bereits im Vorjahr wurden in Cottbus mit 32 die meisten rechtsmotivierten Angriffe registriert. In der Stadt gebe es eine gewalttätige Stimmung, kritisierte der Beratungsverein. mak

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