Überregionales : Brutaler U-Bahn-Tritt – Berliner Prozess vertagt

Berlin - Das Verfahren vor dem Berliner Landgericht gegen den mutmaßlichen U-Bahntreter Svetoslav S. droht wegen möglicher Befangenheit der Schöffin zu platzen. Noch vor Anklageverlesung unterbrach das Gericht am Donnerstag die Verhandlung. Es muss bis zum Dienstag über einen Antrag der Verteidigung befinden, welche die Schöffin ablehnt. Sie soll in Leserbriefen im „Tagesspiegel“ der Berliner Justiz im Umgang mit kriminellen Migranten Inkompetenz vorgeworfen haben.

Sollte das Gericht zu dem Schluss kommen, dass die Schöffin tatsächlich voreingenommen sein könnte, müsste das Verfahren neu aufgerollt werden. Svetoslav S. ist wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, weil er in der Nacht zum 27. Oktober 2016 am Neuköllner U-Bahnhof Hermannstraße einer Frau mit Wucht in den Rücken getreten haben soll. Die damals 26-Jährige stürzte schwer und brach sich einen Arm. AFP

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