Überregionales : Brandenburg: Pendler müssen noch Jahre leiden

Potsdam - Noch fünf bis sieben Jahre, dann soll es besser werden: Bei der ersten Mobilitätskonferenz der Länder Brandenburg und Berlin, die am gestrigen Montag in Potsdam stattfand, gab es erstmal keine guten Nachrichten für die rund 280 000 Pendler in der Region, die sich zu den Stoßzeiten in überfüllten Zügen ärgern müssen. Eine höhere Taktung und längere Züge könnten das Problem lösen, dafür fehlt es laut Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) an Fahrzeugen. Sie seien Mangelware auf dem deutschen Markt. Möglicherweise könnten kurzfristig zum Fahrplanwechsel 2018 ausrangierte Züge eingesetzt werden. Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) sagte: „Wir werden noch eine Durststrecke von fünf bis sieben Jahren haben.“thm/vab

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