Überregionales : Brandenburg droht großer Ärztemangel

Potsdam - Brandenburg steuert auf einen eklatanten Ärztemangel zu: Bis 2025 müssen 762 Haus-und 1025 Fachärzte gefunden werden, um das Versorgungsniveau des Jahres 2017 zu halten. Das geht aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage des parteilosen Abgeordneten Christoph Schulze hervor. Schon jetzt gibt es Probleme, Praxen zu besetzen: Ende 2017 waren 46 Prozent der Arztsitze im Land frei. Regional seien die Probleme sehr unterschiedlich, teilt das von Diana Golze (Linke) geführte Ministerium mit. Die Versorgung sei differenziert, „hinsichtlich teils überversorgter Ballungszentren und im Gegensatz dazu ländlichen Regionen, in denen weniger Ärzte bereit sind, sich niederzulassen.“ Nachwuchs wird inzwischen an der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ (MHB) in Brandenburg/Havel und Neuruppin ausgebildet. Die ersten Ärzte verlassen die Hochschule aber erst in drei Jahren. mak

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