Überregionales : Berliner Olympiastadion bleibt, wie es ist

Berlin - Der Senat hat sich von seinen Plänen, das Berliner Olympiastadion für Hertha BSC fußballgerecht umzubauen, endgültig verabschiedet. Nach internen Schätzungen hätte dies mindestens 200 Millionen Euro gekostet. Stattdessen hofft nun Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller, dass die rot-rot-grüne Koalition möglichst noch 2018 den Plänen des Fußballvereins für ein neues Stadion am Rand des Olympiaparks zustimmt.

Offenbar unter dem Eindruck der gut besuchten Leichtathletik-EM hatte Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) in einem rbb-Interview erklärt, dass er den Umbau des Olympiastadions für „ziemlich ausgeschlossen“ halte. Das decke sich mit den Vorstellungen Herthas, sagte Schiller dieser Zeitung. Wenn es um die neue Fußballarena geht, die der Proficlub selbst finanzieren will, hat aber das Abgeordnetenhaus das letzte Wort. Die Sportpolitiker von SPD, Linken und Grünen rechnen mit schwierigen Verhandlungen. Ob dieses Jahr noch eine Entscheidung fällt, ist offen. Tsp