AfD : Frauke Petry erwägt Rückzug aus der Politik

Im April entscheidet die AfD, wer die Partei in den Bundestagswahlkampf führt. Gegen Frauke Petry gibt es Widerstand. Jetzt denkt sie über einen Rückzug aus der Politik nach.

Armin Lehmann
AfD-Chefin Frauke Petry.
AfD-Chefin Frauke Petry.Foto: Michael Kappeler/dpa

Frauke Petry, Bundessprecherin der Alternative für Deutschland (AfD), denkt über einen Rückzug aus der Partei nach. "Weder die Politik noch die AfD sind für mich alternativlos", sagte Petry dieser Zeitung. Es sei sinnvoll, das eigene Leben von Zeit zu Zeit zu überdenken und neu zu justieren. "So halte ich das auch jetzt, nach mehr als vier Jahren in der AfD, die einen enormen Kraftaufwand bedeutet haben und den Abschied von einem geregelten Leben."

Mit Blick auf Anfeindungen aus den eigenen Reihen sagte Petry, man dürfe Angriffe in der Politik nicht persönlich nehmen, "sonst hält man es nicht lange aus". Allerdings müsse jeder Politiker zugeben, dass ihn die Auseinandersetzungen auch persönlich berührten: "Alles andere wäre gelogen."

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