Überregionales : 1000 neue Wohnungen bis 2028

Potsdam - Potsdam drückt beim Bau von Wohnungen für untere und mittlere Einkommen aufs Tempo. Die Potsdamer Wohnungsgenossenschaften wollen in großem Stil in den Neubau einsteigen. Am Freitag unterzeichneten sieben Genossenschaften, die kommunale Wohnungsholding Pro Potsdam und das Studentenwerk mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) eine entsprechende Absichtserklärung. Nur gemeinsam könne man das enorme Wachstum der Stadt meistern, so Jakobs. Bis 2028 wollen die Genossenschaften 1000 neue Wohnungen bauen. Die Pro Potsdam hat bereits ein Bauprogramm, dass den Bau von 2500 Wohnungen bis zum Jahr 2027 vorsieht. Ziel sei, dass der Anteil kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungen am Wohnungsbestand bei 40 Prozent konstant zu halten. Bei der Bedarfsanalyse und Flächenmanagement soll enger kooperiert werden. Bei jedem Projekt soll die Verwendung von Fördermitteln für Sozialwohnungen geprüft werden. Die Stadt will die Initiative stützen, indem sie Grundstücke häufiger nach Konzept und nicht nach Höchstgebot vergibt. Außerdem sollen Projekte für Wohnungsbau künftig bei der Aufstellung von Bebauungsplänen Priorität bekommen. Auch beim Bau des neuen Stadtteils in Krampnitz wollen die Genossenschaften einsteigen. mar

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