• Potsdamer Triathletin Laura Lindemann stürzt auch im Weltcup

Triathlon in Potsdam : Déjà-vu mit noch bitterer Note

Wie schon bei der Europameisterschaft in Glasgow erlebte Potsdams Top-Triathletin Laura Lindemann auch im Weltcup-Rennen von Karlsbad einen Radsturz. Keine gelungene Generalprobe. Dafür hatten Potsdamer Erfolg bei der Weltmeisterschaft der Studierenden.

Zur Zeit keine gute Beziehung. Binnen weniger Wochen stürzte Laura Lindemann zum zweiten Mal bei einem Wettkampf mit dem Rad.
Zur Zeit keine gute Beziehung. Binnen weniger Wochen stürzte Laura Lindemann zum zweiten Mal bei einem Wettkampf mit dem Rad.Foto: Markus Scholz/dpa

Medaillen bei der Weltmeisterschaft der Studierenden und Frust beim Weltcup in Tschechien: So lässt sich das Wettkampfwochenende für Potsdams Triathleten zusammenfassen. Während Lars Pfeifer, Jan Stratmann und Nina Eim jubeln konnten, erlebte Laura Lindemann ein Déjà-vu mit noch bitterer Note.

Im schwedischen Kalmar sicherte sich Lars Pfeifer erstmalig den WM-Hochschultitel. Er verwies im Sprintwettbewerb (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) den Nürnberger Gabriel Allgayer auf den zweiten Platz, Jan Stratmann wurde Sechster und Johannes Vogel als weiterer Potsdamer belegte Rang 26. Pfeifer und Stratmann gewannen zudem Silber mit der Mixed-Staffel. Nina Eim holte Bronze der Frauenkonkurrenz und sammelte damit Selbstvertrauen für das U23-Rennen bei der Weltmeisterschaft übernächste Woche an der Gold Coast von Australien. Dort werden auch die am Luftschiffhafen trainierenden Junioren Selina Klamt und Philipp Wiewald in ihrer Altersklassen um gute Resultate kämpfen.

Höhepunkt in Down Under ist das Finale der Elite-WM-Serie. Nach den bisherigen sieben Stationen liegt Laura Lindemann auf dem elften Platz der Gesamtwertung und möchte den Sprung unter die Top 10 schaffen. Ihre Generalprobe über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) ist jedoch misslungen. Beim Weltcup in Karlsbad musste sie aufgeben. Lindemann war gut gestartet, doch dann wurde sie in einen Radsturz verwickelt. Wie schon bei der diesjährigen Europameisterschaft. Anders als in Glasgow, wo sie immerhin noch Vierte wurde, konnte die 22-Jährige diesmal nicht weiterfahren. Ein defektes Schaltwerk zwang sie, ihr Bike vorzeitig abzustellen. Somit bleibt Rang zwei aus dem Mai 2017 in China ihr bisher bestes Ergebnis im Weltcup, der wichtigsten Rennserie unterhalb der WM.