• Terry Evans war der beste „Balldieb“ RSV-Basketballer haben sehr gute Saisonbilanz

Sport : Terry Evans war der beste „Balldieb“ RSV-Basketballer haben sehr gute Saisonbilanz

Alle guten Dinge sind bekanntlich Drei. Diesen Vorsatz erfüllten die Basketballer des RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf in ihrer dritten Saison in der 2. Bundesliga Pro B : Zum dritten Mal in Folge gelang nicht nur der souveräne Klassenerhalt, sondern auch exakt die gleiche Anzahl an Siegen (14) und Niederlagen (16) wie 2009 und 2008, so dass die Mannschaft des Trainers Vladimir Pastu- shenko nach Platz 10 (2008) und 9 (2009) dieses Spieljahr wieder mit Rang zehn abschloss. „Es wäre etwas mehr drin gewesen, aber wir haben nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen“, ärgert sich der Coach noch ein wenig. „Allerdings können wir insgesamt zufrieden sein. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt der Saison etwas mit dem Abstieg zu tun. Zudem haben sich die vielen jungen Spieler im Kader sehr gut entwickelt“, so Pastushenko.

Auch in den Einzelstatistiken war der RSV Eintracht sehr stark in dieser Saison. Gleich vier der fünf wichtigsten Kategorien (Punkte, Rebounds, Assists, Steals, Blocks) wurden gewonnen. Jackson Capel holte sich mit 24,6 Punkten pro Spiel deutlich die Scorerkrone vor dem Wolfenbütteler Frank Theis (21,1). In nur einer Saison schaffte es Capel damit, sich bereits an neunter Stelle der ewigen RSV-Werferliste zu platzieren. Kapitän Tim Modersitzki verbesserte sich in der ewigen Punkteliste um fünf Positionen auf Rang zehn. Darüber hinaus war Terry Evans mit drei Ballgewinnen pro Spiel der beste „Balldieb“ der Liga. Und 2,10- Meter-Hüne Michael Haucke eroberte in den Kategorien Blocks (2,4) und Rebounds (9,3) die Ligaspitze. Seine Trefferquote von 67,9% aus dem Feld war zugleich der zweitbeste Ligawert. Der Centerspieler wird auch in der nächsten Saison für den RSV auflaufen.

Positiv ist auch die Zuschauerentwicklung beim RSV. Nachdem im letzten Jahr bereits eine Steigerung von 22,3 Prozent (von durchschnittlich 309 auf 378 Besucher) erzielt wurde, betrug der Publikumszuwachs in diesem Jahr sogar 35,5 Prozent (Durchschnitt 512 Zuschauer). M. B.

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