• Rugby beim USV Potsdam: An der Spitze der Tabelle

Rugby beim USV Potsdam : An der Spitze der Tabelle

Weiterhin sind die Rugbyfrauen des USV Potsdam auf dem Vormarsch. Nach konstant steigender Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren führen sie nun ihre Regionalliga an. Auch dank eines unwiderstehlichen Laufs in der Schlussminute auf heimischem Platz.

Rainer Hennies
Punktejagd mit dem Leder-Ei. Rugby gehört zu den härtesten, aber zugleich fairsten Sportarten.
Punktejagd mit dem Leder-Ei. Rugby gehört zu den härtesten, aber zugleich fairsten Sportarten.Foto: Pascal Guyot/AFP

Die Rugbyfrauen des USV Potsdam bleiben mit ihrem Siebener-Team in der Erfolgsspur. Nach dem 17:12-Finalerfolg im ersten der fünf Saisonturniere in der Regionalliga Nord-Ost vergangenen Monat beim Berliner RK 03 gewannen sie nun auch die Runde auf heimischem Platz. Am Wochenende setzte sich das Team von Trainer Christian Schubert am Neuen Palais 19:17 im Endspiel gegen die Berlinerinnen durch und festigten damit ihre Tabellenführung. Den entscheidenden Versuch, der das Match drehte, legte in der letzten Spielminute Jenny Reissner. Mit einem starken Solo aus der Bedrängnis von fast der eigenen Grundlinie trug sie das Leder-Ei mit unwiderstehlichem Lauf über das gesamte Feld ins gegnerische Malfeld.

Potsdamerinnen müssen sich gegen neue Konkurrenz behaupten

Die USV-Damen befinden sich nunmehr in ihrer dritten Saison und beweisen dabei weiterhin aufsteigende Tendenz. 2017 holten sie als Vertretung der Universität Potsdam den Titel bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft, dieses Jahr hatten sie sich durch Rang zwei in der Regionalliga Ost erstmalig für die Endrunde des nationalen Vereins-Championats qualifiziert und wurden dort Zehnte unter zwölf Teams.

Um es wieder bis in die Runde der Besten zu schaffen, müssen sich die Potsdamerinnen gegen neue Konkurrenz behaupten. Für die Saison 2018/19 wurden die Regionalligen umstrukturiert. Die nördlichen Teams der vormaligen Oststaffel wurden mit der Konkurrenz aus Hamburg, Lübeck und Kiel zur Nordost-Ost-Gruppe zusammengelegt, während Jena, Erfurt und Leipzig jetzt mit bayerischen Clubs den Süd-Osten bilden. Am Qualifikationsmodus ändert sich indes nichts: Die beiden Bestplatzierten aller sechs deutschen Regionalligen spielen erneut im kommenden Sommer um Deutschlands Krone des olympischen Siebener-Rugbys. Zum dritten Staffelturnier der Saison treten die USV-Adlerinnen am 10. November in Hamburg beim HRK an.

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