• OSC Potsdam: Erneut in der Endrunde

OSC Potsdam : Erneut in der Endrunde

Zum vierten Mal in Folge hat sich der OSC Potsdam für das Final-Four-Turnier des deutschen Wasserball-Pokals qualifiziert. Dies gelang durch eine starke Derby-Leistung bei der SG Neukölln. In die Partie waren die Potsdamer mit einer außergewöhnlichen Personalie gestartet.

Es läuft im Wettbewerb um den deutschen Wasserball-Pokal für den OSC Potsdam. Zum vierten Mal in Folge qualifizierte sich der Verein für das Final-Four-Turnier – die weiteren Endrundenteilnehmer werden im Februar ermittelt. Ihr Viertelfinale hatten die Potsdamer vergangene Woche auswärts gegen die SG Neukölln mit 10:7 (3:3, 3:2, 3:1, 1:1) gewonnen. „Endlich haben wir wieder als Team gespielt“, sagte Potsdams Trainer Alexander Tchigir.

Starker Auftritt eines 17-Jährigen

Dabei ging es für die OSC-Truppe, die die letzten vier Bundesliga-Partien in Serie verlor, auch um eine Revanche. Denn beim Heimspiel vor knapp zwei Monaten hatten die Brandenburger mit 11:16 noch das Nachsehen. „Es war zu spüren, dass jeder in der Mannschaft die Scharte aus dem schwachen November-Spiel auswetzen wollte“, so OSC-Kapitän Hannes Schulz. Die Gäste gingen jedoch mit einem großem Handicap in das erste Spielviertel, da Keeper Marc Langer aus beruflichen Gründen erst im zweiten Abschnitt zur Verfügung stand. Stattdessen hütete zunächst Center Max Kössler das Tor. „Das wir dennoch dieses Viertel ausgeglichen gestalten konnten, war eine wichtige Grundlage für den weiteren Spielverlauf“, erklärte Co-Trainer André Laube. Mit Langer zwischen den Pfosten steigerte sich der OSC defensiv von Minute zu Minute und der 17-jährige Junioren-Nationalspieler Lu Meo Ulrich, der mit einer starken Leistung in der zentralen Verteidigung aufwartete, hatte ebenso seinen Anteil daran, dass es mit einer Führung in die Pause ging – 6:5.

Zwar konnten die Bundeshauptstädter per Strafwurf zum 6:6 ausgleichen, danach waren sie aber dem Lokalrivalen konditionell unterlegen. Potsdam dominierte das Geschehen. „Jetzt dürfen wir nicht in Euphorie verfallen und müssen weiter so seriös wie in den letzten Wochen trainieren“, sagte Laube. Die nächsten schweren Liga-Aufgaben warten bereits. Am 3. Februar geht es daheim gegen die White Sharks Hannover. Eine Woche später kommt es zur Neuauflage des Derbys, wenn der OSC erneut bei der SG Neukölln gastiert. PNN