• Neues Grün an der Kirschallee: Sanierter Fußballplatz der Potsdamer Kickers

Neues Grün an der Kirschallee : Sanierter Fußballplatz der Potsdamer Kickers

PNN
Klein, aber fein. Der Fußballplatz der Kickers strahlt im neuen Grün.
Klein, aber fein. Der Fußballplatz der Kickers strahlt im neuen Grün.Foto: Verein

Er strahlt wieder in sattem Grün – der Fußballplatz in der Kirschallee. Vor wenigen Tagen wurde der sanierte Fußballplatz termingerecht durch den Kommunaler Immobilien Service der Stadt Potsdam ( KIS) an die Potsdamer Kickers 94 übergeben.

16 Jahre lang musste der Kunstrasen täglich den Fußballschuhen der Potsdamer Kickers standhalten und an jedem Wochenende die Strapazen des Spielbetriebes über sich ergehen lassen. Unter diesen Bedingungen war der Platz an seine Grenzen gekommen, wurde hart, grau und unansehnlich. Rechtzeitig zu Beginn der neuen Saison können die Nachwuchsmannschaften der Kickers auf der sanierten Spielwiese in den Trainings- und Ligabetrieb starten. „Vorstand als auch die Trainer und nicht zuletzt die jungen Fußballer sind dem KIS und den beteiligten Unternehmen sehr dankbar“, sagte David Michel, Vorstandsmitglied der Kickers.

Als erstes Team kam die Mädchenmannschaft von Trainer Ronny Senger in den Genuss des neuen Kunstgrüns. Bereits am Tag der Übergabe testeten die Spielerinnen Qualität und Belastbarkeit des Platzes auf Herz und Nieren. Auch der neue Kunstrasenplatz wird bei insgesamt 16 Kickers-Mannschaften einiges aushalten müssen. Unter Wettkampfbedingungen hat der Platz am Montag, dem 29. August, seinen ersten Belastungscheck – bei einem Turnier mit den „Bornstedter Kickers“ der Freien Sportgemeinschaft Potsdam (FSG) aus dem benachbarten Asylheim.

Seit dem Jahr 2000 nutzen die Potsdamer Kickers den Sportplatz an der Kirschallee, der bis zu diesem Zeitpunkt lediglich als Schulsportplatz der Karl-Förster-Schule diente. Inzwischen trainieren hier mehr als 320 Kindern und Jugendliche. Während zu Beginn der Vereinsgeschichte noch genug Platz für alle Mitglieder war, musste die Männerabteilung in den vergangenen Jahren in den Luftschiffhafen umziehen. „Grund dafür waren neben der beschränkten Kapazität die Verbandsbestimmungen, denn für die Spiele auf Landesebene ist der Platz einfach zu klein“, so Michel.

Da die vorhandenen Sanierungsmittel nur für die Erneuerung des Belages reichten, gab es keine Möglichkeit, den Platz der notwendigen und von den Kickers beantragten Vergrößerung zu unterziehen. „Wir werden weiter am Ball bleiben, um in absehbarer Zeit für unser Vereinsleben einen Sportplatz für alle Mannschaften und ein Funktionsgebäude als Anlaufpunkt für alle 450 Vereinsmitglieder realisieren zu können“, sagt Michel. 

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