• HV Grün-Weiß Werder und VfL Potsdam: Zweieinhalb verrückte Minuten

HV Grün-Weiß Werder und VfL Potsdam : Zweieinhalb verrückte Minuten

Die Handballer des HV Grün-Weiß Werder legten gegen den VfL Fredenbeck einen famosen Schlussspurt hin und holten ihren zweiten Drittligasieg - zudem gab es noch eine gute Nachricht für den Club. Und auch der VfL Potsdam konnte sich freuen.

Kein Halten mehr. Die Werderaner bejubeln ihren Heimsieg frenetisch.
Kein Halten mehr. Die Werderaner bejubeln ihren Heimsieg frenetisch.Foto: Sylvia Göres

Es brachen alle Dämme. Oben auf der Tribüne hüpften und grölten die Fans ekstatisch – unten auf der Platte verknoteten sich die Handballer des HV Grün-Weiß Werder zu einer hemmungslos jubelnden Masse. Es herrschte am Samstagabend Ausnahmestimmung in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, nachdem Dominik Nehls mit der letzten Aktion der Partie den 28:27 (11:12)-Endstand gegen den VfL Fredenbeck erzielt hatte. Damit war der zweite Werderaner Erfolg in der 3. Liga Nord perfekt. Zweieinhalb Minuten vor Spielende war das kaum zu erwarten – da hieß es noch 24:27. Es folgte ein famoser Schlussspurt der Gastgeber, in deren Reihen der zehnfache Torschütze Alex Wirt hervorstach.

Trio verlängert Verträge bei Grün-Weiß

Dank des Heimsiegs hat der Aufsteiger als Tabellenvorletzter nun 7:35 Punkte auf dem Konto. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aber weiterhin acht Zähler. Doch das scherte vorgestern niemanden im grün-weißen Lager – es galt, den atemberaubenden Moment des emotionalen Triumphs auszukosten. Für den Club aus der Blütenstadt stellte der Erfolg sogar die zweite überaus positive Meldung des Tages dar, denn bereits am frühen Nachmittag konnte bekannt gegeben werden, dass Tobias Frank, Lucas Schönebeck und Florian Lemaitre ihre Verträge für die kommende Saison verlängert haben. 

Grund zur Freude hatte derweil auch der VfL Potsdam. Die Adler gewannen 35:32 (18:15) beim DHK Flensborg. Aufgrund einer Niederlage seines Regionalrivalen Oranienburger HC gegen Spitzenreiter TSV Altenholz ist der VfL wieder tabellarisch am Oberhavel-Club vorbeigezogen – auf den vierten Platz der Drittliga-Nordstaffel.