• Fußball-Bundesliga der Frauen: Turbine startet mit Sieg gegen Hoffenheim in die Saison

Fußball-Bundesliga der Frauen : Turbine startet mit Sieg gegen Hoffenheim in die Saison

Gelungenes Debüt für den neuen Cheftrainer von Turbine Potsdam: Sieg gegen Potsdam. Am Ende wurde es nochmal knapp, aber Melissa Kössler erlöste Trainer und Fans.

Michael Lachmann
Im Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg hat Turbine Potsdam das erste Saisonspiel 2020/ 2021 gewonnen.
Im Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg hat Turbine Potsdam das erste Saisonspiel 2020/ 2021 gewonnen.Foto: Bernd Settnik/dpa (Symbolbild)

Potsdam - Turbine Potsdam ist mit einem Sieg in die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga gestartet. Beim 3:1 (2:0) gegen den Vorjahresdritten TSG Hoffenheim feierte zugleich Turbine-Trainer Sofian Chahed ein gelungenes Debüt an der Seitenlinie. Erstmals seit dem 28. Februar waren dabei auch wieder Zuschauer zugelassen. 725 Fans verfolgten die Auftaktpartie im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion.

Im ersten Ligaspiel unter Chahed versuchten die Turbinen, durch frühes Pressing den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Zwei daraus resultierende Chancen durch Gina Chmielinski (9. Minute, 16.) vereitelte TSG-Torfrau Janina Leitzig noch im letzten Augenblick. Nachdem die Gastgeberinnen beim Pfostenschuss der Hoffenheimerin Tabea Waßmuth etwas Glück hatten (30.), gingen die Potsdamerinnen vor dem Seitenwechsel in Führung.

Erst reagierte die neue Kapitänin Caroline Smid Nielsen aus dem Gewühl im Strafraum am schnellsten und spitzelte den Ball ins leere Tor (39.). Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte die emsige Chmielinski nach einem Fehler von Torfrau Leitzig per Abstauber auf 2:0 (45.).

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie spielerisch etwas. Dennoch blieb Turbine das spielbestimmende Team. Die größte Chance zum dritten Treffer verpasste die eingewechselte Melissa Kössler, die mit ihrem Schuss an Leitzig scheiterte (70.). Der Auftaktsieg wackelte noch einmal für kurze Zeit, als Hoffenheim durch Jana Beuschlein zum Anschlusstreffer kam (83.). In der Nachspielzeit machte Kössler mit dem 3:1 (90.+1) alles klar.

(dpa)

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