• Finale für Havelqueens: Ruder-Achter will versöhnlichen Ligaabschluss

Finale für Havelqueens : Ruder-Achter will versöhnlichen Ligaabschluss

Das kommende Ruder-Wochenende steht im Zeichen der Achter. Während eine Woche nach der Weltmeisterschaft der deutsche Männer-Achter nach seiner knappen Niederlage gegen die Briten den Rivalen diesmal über die Marathondistanz von 12,7 Kilometern auf dem Nord-Ostsee-Kanal herausfordert, wird im Finale der Ruder-Bundesliga um den deutschen Meistertitel gesprintet. Auf diesen haben die Havelqueens der Renngemeinschaft aus Potsdam und Berlin zwar keine Chance mehr, doch wollen sie sich am Westufer der Binnenalster entlang des Neuen Jungfernstiegs in Hamburg würdig aus der Saison verabschieden.

Insgesamt werden Deutschlands 39 beste Sprintachter bei den Männern und Frauen am Start sein und neben dem Liga-Champion auch die Auf- und Absteiger ermitteln. Außerdem geht es um das Ticket für die Rowing Champions League am 20. September in Berlin.

„Wer sich in Hamburg behaupten will, muss spritzig und hoch konzentriert auf die Strecke gehen, denn auf der kürzesten Strecke der Bundesliga mit nur 270 Metern werden selbst die kleinsten Fehler bestraft“, meint Havelqueen-Sprecherin Mandy Reppner. Das Vorjahresergebnis von Platz drei wird die Rudergemeinschaft in dieser Saison nicht mehr erreichen können. Vor dem letzten Renntag steht sie auf dem achten Platz. „Dennoch werden wir alles geben, um in Hamburg einen für uns versöhnlichen und erfolgreichen Abschluss zu erreichen. Wir versprechen allen mitreisenden Fans spannende Rennen und eine einzigartige Kulisse sowie Atmosphäre in Hamburg“, so die Crew. Das Tagesziel für Hamburg: „Wir wollen Platz acht der Tabelle verteidigen und im Tagesgeschehen so weit wie möglich nach vorne fahren“, sagt Mandy Reppner.

Verstärkung bekommt der Achter dabei vom erfolgreichen Nachwuchs des Ruderclubs Potsdam. Da einige Stammkräfte ausfallen, haben sich die Havelqueens Janina Arndt und Isabella Hübener ins Boot geholt. Beide sind vor wenigen Wochen bei der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaft mit dem Achter zu Gold gefahren. Die Sprintdistanz wird für die zwei Talente allerdings eine spannende Premiere sein.

Neben einem versöhnlichen Saisonabschluss wollen die Ruderinnen auf der Binnenalster Mut und Selbstvertrauen für die kommende Saison tanken. „Wir wollen zeigen, dass mit uns trotzdem immer zu rechnen ist und wir für eine Überraschung gut sind. Für uns selber bedeutet Hamburg vor allem, Mut, Biss, Motivation und Ehrgeiz zu sammeln für die neue Saison 2016, um dann völlig gestärkt vorne wieder anzugreifen“, sagt Mandy Reppner. pek

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