• Es soll der fünfte Streich werden

Sport : Es soll der fünfte Streich werden

SCP-Volleyballerinnen wollen ihren Siegeslauf auch gegen Münster fortsetzen

Auf der Erfolgswelle. Die Frauen des SC Potsdam gewannen zuletzt vier Bundesligaspiele nacheinander.
Auf der Erfolgswelle. Die Frauen des SC Potsdam gewannen zuletzt vier Bundesligaspiele nacheinander.Foto: PNN-Archiv

Mit dem Frauenvolleyball-Bundesligaspiel des SC Potsdam gegen den USC Münster endet am Sonntagnachmittag ein dreitägiger MBS-Arena-Veranstaltungmarathon. Am heutigen Freitag wird in der Halle am Luftschiffhafen zunächst beim Stadtsportball gefeiert, tags darauf gehen die Drittliga-Handballer des VfL Potsdam auf Torejagd, ehe am Sonntag die SCP-Ladies ab 16 Uhr servieren, blocken und schmettern.

Nach zuletzt vier Siegen in Serie, die jeweils mit der Maximalausbeute von drei Punkten eingefahren wurden, soll dann gegen die Münsteranerinnen der starke Lauf weiter fortgesetzt werden, sagt Libera Lisa Rühl: „Wir sind momentan sehr gut drauf und daher ist unser Ziel natürlich, den fünften Erfolg nacheinander zu holen.“ Dies wäre auch durchaus wichtig, wie der Blick auf die Tabelle verrät: Potsdam liegt als Sechster einen Punkt vor dem siebtplatzierten Team aus Münster und kann sich durch einen Heimsieg gegen den direkten Verfolger ein kleines Polster im Kampf um einen der sechs direkten Play-off-Qualifikationsränge erarbeiten. „Wir wollen die Chance, uns etwas abzusetzen, unbedingt nutzen“, verkündet Lisa Rühl.

Bei allen positiven Erlebnissen der vergangenen Wochen schlägt die 26-Jährige jedoch auch mahnende Töne an: „Nur weil es jetzt gut läuft, dürfen wir auf keinen Fall nachlässig werden. Wir werden richtig gut spielen müssen, um zu gewinnen, denn Münster ist stark.“ Welche Qualität der USC hat, erfuhren die Potsdamerinnen Ende Oktober beim Hinspiel. Nach 2:0-Satzführung ließ sich der SCP damals noch von der Siegerstraße ab bringen und verlor gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Kontrahenten 2:3.

„Mit dieser Partie in Münster“, meint Lisa Rühl, „begann sich bei uns ein Kopfproblem aufzubauen.“ Die Mannschaft von der Havel, die vor der Saison personell nahezu komplett verändert worden war, geriet in eine Negativspirale – nur drei Siege standen nach zehn Spieltagen auf der Habenseite. „Wir hatten alle gedacht, dass es doch etwas schneller gehen würde, sich als Team zu finden. Aber wir haben dann Geduld bewahrt, sind inzwischen zusammengewachsen und nun auch gut in der Spur.“ Tobias Gutsche

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