• Basketball-Regionalliga mit dem RSV Eintracht 1949: Showdown um das Aufstiegsrecht

Basketball-Regionalliga mit dem RSV Eintracht 1949 : Showdown um das Aufstiegsrecht

Seit zehn Spielen hält in der 1. Basketball-Regionalliga Nord die Siegesserie des RSV Eintracht 1949. Ein weiterer Erfolg bei der bevorstehenden Spitzenpartie gegen den ASC 46 Göttingen - dann dürften die Mittelmärker zurück in die 2. Bundesliga ProB.

Nicht stoppen lassen. Thabo Paul (l.) möchte mit dem RSV Eintracht weiter siegen. 
Nicht stoppen lassen. Thabo Paul (l.) möchte mit dem RSV Eintracht weiter siegen. Foto: Benjamin Feller

Stahnsdorf - Es ist angerichtet. In der 1. Basketball-Regionalliga Nord kommt es am vorletzten Spieltag zu einem Finale um Tabellenplatz eins, der das Recht zum Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB einräumt. Die beiden Kontrahenten im Titelrennen treffen am Samstag aufeinander: Der aktuelle Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 gastiert bei Verfolger ASC 46 Göttingen. Das Team aus Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf hat zwei Punkte Vorsprung, wäre im Falle eines Erfolgs bereits vorzeitig Meister und dürfte direkt in die ProB-Klasse zurückkehren.

Das Hinspiel in Kleinmachnow hatte der RSV allerdings 64:77 verloren. Sollten also die Göttinger nun wieder siegen, würden sie aufgrund des besseren direkten Vergleichs an der Eintracht vorbeiziehen. Am übernächsten Wochenende muss der mittelmärkische Club zum Saisonabschluss noch daheim gegen die TSG Bergedorf ran, Göttingen auswärts gegen den SC Rasta Vechta – beide Gegner rangieren im Tabellenmittelfeld.

Mit Kantersieg für das Gipfeltreffen eingespielt

Gegen einen feststehenden Absteiger hatte die Eintracht vorigen Sonntag hoch gewonnen. Die TSG Westerstede war dezimiert mit nur fünf Spielern angereist. Entsprechend nahmen die Hausherren den Gast mit 103:41 auseinander. „Wir haben die Partie genutzt, um uns auf die Defensive zu konzentrieren und uns bereits auf das Spiel nächste Woche in Göttingen vorzubereiten“, sagte anschließend RSV-Trainer Denis Toroman.

Einen nahezu total umgebauten Kader hatte er nach dem Zweitligaabstieg 2018 zur Verfügung. Die neu formierte Mannschaft sei „leidenschaftlich und entwicklungsfähig“, hatte der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko zu Saisonbeginn erklärt. Der Traum von Platz eins war präsent, doch wussten die Verantwortlichen nicht einzuschätzen, ob die Qualität dazu tatsächlich reichen würde. Der Gewinn der Herbstmeisterschaft verstärkte die Hoffnungen, die aufgrund einer schwachen Zwischenphase dann aber wieder etwas schwanden. Doch seit nunmehr zehn Spielen hält eine Siegesserie der RSV-Korbjäger, die sie an die Tabellenspitze führte. Und so kurz vor dem Ziel soll diese jetzt auch nicht mehr reißen.

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