• 1:3 gegen Luckenwalde: SV Babelsberg 03 vergeigt Heim-Premiere

1:3 gegen Luckenwalde : SV Babelsberg 03 vergeigt Heim-Premiere

Unter Corona-Bedingungen bestritt Regionalligist SV Babelsberg nach 172 Tagen wieder ein Ligaspiel im "Karli" - und kassierte eine Niederlage gegen Aufsteiger Luckenwalde. 

Für den SV Babelsberg traf Daniel Frahn vor der Pause.
Für den SV Babelsberg traf Daniel Frahn vor der Pause.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Fußball-Regionalligist SV Babelsberg hat eine misslungene Heimspiel-Premiere unter Corona-Bedingungen hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Predrag Uzelac unterlag am Mittwochabend in einer Partie des zweiten Spieltags gegen den FSV 63 Luckenwalde mit 1:3 (1:1) - 172 Tage nach dem letzten Liga-Heimspiel im Karl-Liebknecht-Stadion. Nach dem Auftakt-Remis bei Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena (1:1) wartet der SVB damit weiter auf den ersten Saisonsieg.

Daniel Frahn (44.) war kurz vor der Pause nach einer Flanke  von Tobias Dombrowa der zwischenzeitliche Ausgleich geglückt. Dombrowa hatte sich zuvor stark auf der rechten Seite durchgesetzt und dabei seine Sprintfähigkeit demonstriert. Für einen Punktgewinn reichte es gegen den Aufsteiger dennoch nicht. 

Nachdem Luckenwalde erst von einem Eigentor (11.) profitierte, brachte Daniel Becker (48.) den FSV erneut in Führung. Den Schlusspunkt setzte Pascal Borowski (67.). Die nächste Chance auf drei Punkte haben die Babelsberger am Sonntag beim Bischofswerdaer FV 08. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.

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Nur Dauerkartenbesitzer hatten Zutritt

Zum ersten Heimauftritt der Kiezkicker durften bei Wind und Regen nur die Dauerkartenbesitzer ins Stadion. "Ausverkauft! 859 Zuschauer", meldete der Stadionsprecher. Der Einlass war in drei Phasen unterteilt. Erst sollten die Fans mit Tickets für die Gegengerade ins Stadion, dann die Anhänger mit Karten für den Hintertorbereich. Zuletzt sollte die Sitzplatztribüne gefüllt werden.

Am Ein- und Auslass, an den gastronomischen und sanitären Einrichtungen und im gesamten Umlauf des Stadions galt eine Mundschutzpflicht. Auf den Zuschauerplätzen durfte die Gesichtsmaske abgenommen werden.

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