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Zeitpunkt der Entschärfung unklar : Blindgänger in der Potsdamer Innenstadt gefunden

Nach PNN-Informationen ist nahe der Potsdamer Freundschaftsinsel ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Ein möglicher Sperrkreis könnte auch das Bergmann-Klinikum betreffen. Der Einsatzstab tagt.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes auf einem Schiff in der Alten Fahrt.
Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes auf einem Schiff in der Alten Fahrt.Foto: Jana Haase

Potsdam - In Potsdams Innenstadt ist erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach PNN-Informationen war der Fundort in der Havel nahe der Freundschaftsinsel, was am späten Dienstagabend auch ein Sprecher der Stadt Potsdam bestätigte. Der Sprengkörper wurde demnach bei einer systematischen Bombensuche gefunden. 

Wann der Blindgänger entschärft wird, ist noch unklar. Voraussichtlich nicht am heutigen Mittwoch, wie ein Sprecher des Rathauses am Mittwochmorgen sagte. Wegen des Fundes tagt ein Einsatzstab. Die Verantwortlichen - mit dabei ist auch der Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelräumungsdienst des Landes - müssen unter anderem den nötigen Sperrkreis planen. So ist möglicherweise auch das Klinikum "Ernst von Bergmann" betroffen. 

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Am Mittwochvormittag waren Mitarbeiter des Kampfmittelräumungsdienstes auf einem Schiff in der Alten Fahrt im Einsatz. Unweit der Inselspitze ist eine rote Boje zu sehen - möglicherweise markiert sie den Fundort der Bombe.

Diese Boje liegt nahe der Inselspitze im Wasser.
Diese Boje liegt nahe der Inselspitze im Wasser.Foto: Jana Haase

Seit 1990 wurden bereits rund 200 Fliegerbomben in Potsdam gefunden. Bei  Entschärfungen in der Vergangenheit mussten stets tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen, ferner kam es zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.

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