• Wohnungsmarkt in Potsdam: Weiter steigende Mieten und Kaufpreise

Wohnungsmarkt in Potsdam : Weiter steigende Mieten und Kaufpreise

Immobilienverband registriert bis zu 12,5 Prozent Plus bei Kaufpreisen in Potsdam. Auch die Mieten sind in diesem Jahr im Schnitt teurer geworden.

Potsdamer Wohnungsmarkt: Die Mieten in der Stadt steigen seit Jahren.
Potsdamer Wohnungsmarkt: Die Mieten in der Stadt steigen seit Jahren.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - In Potsdam sind die Mieten und Kaufpreise für Wohnungen in diesem Jahr wieder gestiegen. Das teilte der Immobilienverband (IVD) Berlin-Brandenburg am Dienstag mit und veröffentlichte eine entsprechende Preisliste. So müsse man in einfachen Potsdamer Wohnlagen im Schnitt 7,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen. In mittleren bis guten Wohnlagen betrage die Durchschnittsmiete nun 12 Euro, in guten bis sehr guten Wohnlagen sogar 14 Euro. In Wohnungen oder Einfamilienhäusern seien die Mieten so um vier Prozent gestiegen, hieß es.

Kaupreise steigen und steigen

Auch Eigentumswohnungen würden immer teurer. In einfachen Wohnlagen zahlt man laut IVD durchschnittlich 2200 Euro pro Quadratmeter, in mittleren bis guten Lagen 3600 Euro pro Quadratmeter. In sehr guten Lagen seien sogar 4400 Euro pro Quadratmeter erzielbar. „Insgesamt sind Eigentumswohnungen je nach Lage um fünf bis 12,5 Prozent im Wert gestiegen“, hieß es in der IVD-Erklärung. Geringere Wertzuwächse als im Vorjahr habe man für Ein- und Zweifamilienhäuser mit fünf bis neun Prozent verzeichnet. Freistehende Häuser in guten bis sehr guten Lagen würden nun im Schnitt 680 000 Euro kosten. Für Doppel- und Reihenhäuser in gleicher Lage würden rund 500 000 Euro aufgerufen.

Für solche Angaben habe man die zuletzt tatsächlich erzielten Kaufpreise für Wohn- und Gewerbeimmobilien untersucht. Die Nachfrage nach Wohneigentum sei weiter hoch, erklärte Katja Giller, Vorsitzende des Wertermittlungsausschusses des IVD Berlin-Brandenburg. Auch Nebenlagen – also die Provinz – würden angesichts des zunehmenden Homeoffice-Anteils verstärkt in den Fokus rücken, hieß es. Die höchsten Preise für Einfamilienhäuser seien mit durchschnittlich 800 000 Euro erneut im mittelmärkischen Kleinmachnow erzielt worden. 

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