Potsdam : Wo Laubenpieper keine Pause machen

Nauener Vorstadt - Man sollte meinen, dass sich eine Gaststätte, die „Zum Laubenpieper“ heißt, zum Winterschlaf begibt, wie die Natur ringsum. Doch was ist schon so, wie vermutet? Der Winter will nicht richtig mit Schnee und Frost einkehren und Laubenpieper-Chef Jochen Garbrecht steht ebenfalls der Sinn nicht nach Winterruhe. Er hat den Januar genutzt, um dem Ausflugslokal ein völlig neues Outfit zu verpassen – von der Decke über Wände und Gardinen bis zum Tresen, der weiter nach vorn gerückt wurde. Seit dem Wochenende hat er nun wieder geöffnet.

Der „Laubenpieper“ am Pfingstberg 25 ist zwar ganz auf seine Gäste aus den umliegenden Kleingartensparten eingestellt und mit ihnen zusammen werden auch das Sommerfest und Sonderveranstaltungen vorbereitet, die Vorsitzenden der Kleingartensparten tagen hier und einmal im Monat gibt es Tanz, doch zwischendurch ist Garbrecht auch für andere Gäste da, richtet Betriebsfeiern und Hochzeiten aus oder empfängt Busreisende. 80 Plätze kann er im Inneren anbieten, dazu kommen 60 Außenplätze von Frühjahr bis Herbst. Und Garbrecht meint mit großer Geste, sein Platzangebot sei sogar auf 250 erweiterbar. Vom Wettbewerb „Potsdamer Gastlichkeit“ hält er nicht viel. Seine rustikale deutsche Küche setze sich alleine durch, meint er. Wem es gefallen hat, der komme wieder. Unterstützt wird er dabei im Service von Anne Wollanky, während die Küche sein Reich ist. dif