• Wie ein „kleines Paradies“ Die Waldorfschule hat einen neuen Schulhof

Potsdam : Wie ein „kleines Paradies“ Die Waldorfschule hat einen neuen Schulhof

Christin Köppen

Waldstadt - Am Samstagvormittag konnten die Schüler der Waldorfschule in Waldstadt endlich ihren neu gestalteten Pausenhof einweihen. Nachdem Erstklässler Amadin Omorodion das rote Band durchgeschnitten hatte, gab es kein Halten mehr: Begeistert stürmten die Kinder auf das hügelige Gelände und erklommen die Spielgeräte aus hellem Holz. „Was hier entstanden ist, ist wie ein kleines Paradies geworden,“ sagte Gartenbaulehrerin Annelie Kirsch in ihrer Rede zur Eröffnung.

Die 280 Waldorfschüler hatten während der Planungsphase vor knapp zwei Jahren mit ihren Lehrern Wunschlisten für den neuen Schulhof angefertigt. Einige der Ideen konnten verwirklicht werden. Verantwortlich für die Gestaltung des Geländes, das vorher entweder schlicht gepflastert oder mit Schotter belegt war, ist Landschaftsarchitekt Raimund Herms. „Am Anfang stand eine geomantische Vermessung, die positive und negative Energiepunkte aufweist,“ erläuterte Herms. Diese habe er dann bei der Planung des Schulhofes versucht zu berücksichtigen. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches Gelände, dass sich durch geschwundene Wege, die extra aufgeschüttete Hügel und verschiedene Bepflanzung auszeichnet. Etwa 180 000 Euro habe der Umbau gekostet, finanziert durch die Mittel aus dem Konjunkturpaket II, erklärte Jan Wandtke, Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem hätten Spenden von Eltern die Bepflanzung des Schulhofes ermöglicht.

Mit einem Aussichtsturm, einer Rutsche, drei Schaukeln und mehreren Klettermöglichkeiten soll den Schülern in den Pausen ein Anreiz zur Bewegung gegeben werden, erläuterte Wandtke. Die beiden Zweitklässlerinnen Wing-Yi Lee und Leonie Krause waren von ihrem neuen Schulhof überzeugt. Während Wing-Yi die Schaukeln am Besten gefiel, fand Leonie die Rutsche gut. Auch an der neuen Hügellandschaft hat die achtjährige Schülerin gefallen gefunden: „Da kann man sich beim Spielen toll hinter verstecken.“ Christin Köppen

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